Delitzsch: Minderheitenschutz korrekt

Dass sächsische Kacknester keine Probleme haben, sondern Probleme sind, beweist eindrucksvoll das nordsächsische Delitzsch, nachdem ein Kulturschaffender und seine Kumpels von eingeborenen Nazischlägern überfallen und teils schwer verletzt wurden:

Der Veranstalter des Ska-Konzertes wurde am gestrigen Donnerstag in die Räume der Stadt geladen und sah sich dort Vertretern des Ordnungsamtes, der Polizei sowie dem Bürgermeister und dem Oberbürgermeister der Stadt Delitzsch, Herrn Dr. Manfred Wilde gegenüber. Dem 26-jährigen wurde mitgeteilt, dass er zukünftig keine Konzerte mehr in der Stadt veranstalten solle, bei denen Neonazis ausgeschlossen werden. Zudem sei er an dem Überfall „selbst Schuld“ und stelle mit seinem Bekenntnis, dass Nazis auf von ihm veranstalteten Konzerten unerwünscht seien, eine „Gefährdung der öffentlichen Sicherheit“ und des „sozialen Friedens“ in Delitzsch dar.

Quelle: naziterrorentgegentreten.blogsport.eu, Hervorhebung: „Hallo Borna!“

Landkreis Leipzig: NPD zerfällt dank CDU!

Der inkompetente Kreisvorstand des unscheinbaren NPD-Kreisverbands Landkreis Leipzig ist kürzlich geschlossen zurück- und ausgetreten. Grund zum Stolz für den im Nazinest Kohren-Sahlis ansässigen Bauer, Großgrundbesitzer und Rechtsterroristen Karl-Heinz Hoffmann kinderreichen CDU-Kreisvorsitzenden Georg-Ludwig von Breitenbuch:

Die CDU im Landkreis Leipzig ist sich sicher, in den vergangenen Jahren dazu mit den politischen Mitteln unserer Demokratie einen wichtigen Beitrag geleistet zu haben. […] Durch Unaufgeregtheit im Umgang mit der NPD, aber immer wieder eindeutige Zeichen und Aussagen haben wir klar und deutlich unsere Meinung zur NPD gezeigt. Ob bei der geplanten Gedenkstätte in Borna, bei Demonstrationen in Wurzen oder Geithain, in Flößberg: immer haben wir uns geäußert […] Wir haben selbst klare Vorstellungen zum Patriotismus, zur Heimat und zur Familie. Die CDU hat sich diese Themen nicht wegnehmen lassen […] Das in Deutschland diskutierte NPD Verbot haben wir im Landkreis Leipzig nicht mehr nötig.

Oh, zur Erinnerung: Breitenbuch himself stattete der der von den „Freien Kräften Borna“ mitgenutzten „Gedächtnisstätte“ am 7. Mai 2007 einen offiziellen Besuch ab. Die Firma des damaligen Bornaer Oberbürgermeister Schröter (CDU/BfB-Fraktion) hatte zuvor das Metallkreuz für die neonazistische und schließlich gescheiterte „Gedächtnisstätte“ gefertigt. Die Geithainer Bürgermeisterin (CDU) genehmigte den lokalen Nazis vergangenen Sommer einen Stand auf dem Stadtfest. Und in Wurzen haben die Christdemokraten auch nichts bewegt.

Quelle & Zum Weiterlesen: Pressemitteilung der CDU, Hervorhebung: „Hallo Borna!“

Lustiges vom Jugend Center Colditz e.V.

Aus dem Protokoll der Mitgliederversammlung des Jugend Center Colditz e.V. vom 8. April 2011. Anwesend waren 28 von 33 Vereinsmitgliedern.

Gegen die Behauptungen zum Thema „Rechtsverbindungen“ kämpft der Verein weiterhin an.

Und wer wird auf der selben Mitgliederversammlung in den fünfköpfigen Vorstand des JCC Colditz e.V. gewählt?

Richtig: Ricardo „Ricky“ H., mittlerweile wohnhaft in Rochlitz und bekannt durch sein „Engagement“ u.a. im März 2008 beim Angriff auf den „antirassistischen Sonntagsspaziergang“ in Wurzen sowie beim Überfall eines 50-köpfigen Mobs aus Nazis und Dorf-Hooligans auf Fußballspieler und Fans des Roten Stern Leipzig in Brandis im Oktober 2009.

Limbach-Oberfrohna: Dorfgemeinschaft eröffnet neuen Dorfgemeinschaftsjugendclub

… und der antiextremistische Provinzbürgermeister HC Rickauer („Das Wehrbereichscorps III aus Erfurt hat in einem Benefizkonzert 3500 Euro eingespielt“) ist ganz vorn dabei:

Okay, das ist nicht der OB, sondern nur ein gewöhnlicher Clubbesucher mit Thor-Steinar-Gürtel und „88″-Tattoo. Den Oberbürgermeister sehen wir hier im Vordergrund:

Faksimile: limbach-oberfrohna.de Podcast Jugendclub, via schwarzerpeter

Hängt die Fahnen raus, sie sind zurück!

„So billig wie mit Rommel kommen wir nie wieder nach Afrika.“ Mit dieser Aussage in einem Sketch sorgt der Karneval-Club Rochlitz (KCR) für Empörung. Vor allem älteren Faschingsbesuchern stößt die Formulierung sauer auf. Damit nicht genug: Die beiden Originale Erna und Waltraud rollen zu Motorengeheul auch noch mit einem Papp-Panzer ein. Das Szenario steht unter der Überschrift „Wilde Träume werden wahr – wir laden ein nach Afrika.“

Zum Weiterlesen: Freie Presse, Faksimile: freiepresse.de