BUND Sachsen: Hinterwäldler vs. Bionade-Biedermeier

„Bei den Naturschützern des sächsischen BUND tobt ein erbitterter Krieg der Funktionäre“, weiß die Leipziger Volkszeitung zu berichten. „Führende Mitglieder der Regionalgruppen Erzgebirge, Vogtland und Erzgebirgsvorland“ proben den Aufstand:

Als sicher gilt, das die tatsächlichen Ursachen des Aufruhrs in erheblichen Mentalitätsunterschieden zwischen den Großstädtern und den Erzgebirglern liegen. Die Südsachsen stünden für einen Naturschutz, wie er in den sechziger Jahren praktiziert wurde, heißt es in Leipzig. Sie würden Windkrafträder bekämpfen und den Klimaschutz infrage stellen. In Südsachsen wird dies hinter vorgehaltener Hand bestätigt.

Darüber hinaus gibt es im BUND offenbar auch Ost-West-Probleme: Die Südsachsen würden die Großstädter im BUND als „Wessis“ verachten, weil diese alternative Lebensstile verwirklichen, keine Autos besitzen oder Vegetarier sind, heißt es. In den Großstädten würden die Südsachsen dagegen als verbitterte „Verlierer der Einheit“ eingestuft, die an überholten Vorstellungen kleben.

Ha ha!