„Freundliches Polenmädel bietet Bigos und Heißes Bier an“

…und ist damit das Highlight des Bornaer Weihnachtsmarkts, zumindest in den Augen des LVZ-Lokaljournalisten. Aber was will man auf dem Lande, wo „ältere Herrschaften […] mit Vodka und anderen polnischen Schnäpsen sitzen und sich auf diese Weise ihrer früheren Heimat erinnern“, auch anderes machen, als 3500 Zeichen über Essen, Heimat und die „Kultur ihres Landes“ zu schreiben? Der Artikel über die „Birnen-Polin“, die in diesem Trauerspiel die Sympathischste ist, steckt hinter einer Bezahlschranke – und das ist auch gut so.

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