Einblicke in die Gedankenwelt des CDU-Typen vom Dorf

Georg-Ludwig von Breitenbuch weiß, was „die Linken uns Deutschen allen pauschal“ unterstellen, denn in Wahrheit gehört Deutschland doch „zu den ausländerfreundlichsten Ländern der Welt“. Menschen „verlassen ihre Heimatländer“ nur, weil sie sich unbedingt an die CDU-Hinterwäldler aus Kohren-Sahlis anpassen möchten. Und schlussendlich ist es „doch selbstverständlich, für uns zu formulieren, wen wir als Einwanderer haben wollen“ – Asylrecht hin oder her.

„Linke Lebenslügen, die uns immer wieder begegnen“

Liebe Mitglieder und Freunde unseres CDU Kreisverbandes,

die aktuelle deutsche Debatte um Einwanderung und Integration (immerhin beschäftigt sich jetzt damit in Sachsen eine Staatsministerin) wird von den Linken inhaltlich blockiert. So die Aussage von Dr. Norbert Bolz, Medienwissenschaftler an der TU Berlin. Blockiert mit Denkmustern, die uns immer wieder begegnen, die aber mit gesundem Menschenverstand nichts zu tun haben.

1. Mythos der deutschen Ausländerfeindlichkeit: Deutschland gehört zu den ausländerfreundlichsten Ländern der Welt. Jedoch ist es normal, von den zu gereisten Ausländern eine Anpassung, ein Sich-Einleben zu verlangen. Die meisten wollen das sogar, dafür kommen sie zu uns und verlassen ihre Heimatländer.

Dagegen unterstellen die Linken uns Deutschen allen pauschal Ausländerfeindlichkeit, mit Hinweis auf den Nationalsozialismus. Und halten eine Anpassung der Ausländer an uns Deutsche für unzumutbar. Die Linke begrüßt es, wenn Ausländer unter sich bleiben, in Großfamilien oder ganzen Stadtteilen. Wer dagegen ist wird als rechtsradikal abgestempelt und in die Ecke gestellt.

2. Mythos des Multikulturalismus: „Mulitkulti“ ist ein linker Reflex auf die Selbstkritik des Westens an seiner eigenen kolonialen Geschichte. Dagegen stellt die CDU den Begriff der Leitkultur. Wer keine eigenen Werte hat kann nicht tolerant sein.

Die Linke verachtet jede Art des deutschen Patriotismus, deshalb erwarten sie es auch nicht von den Einwanderern. Das linke Bild des Antifaschismus (Für oder gegen den Frieden?) treibt neue Blüten: Gewalt von links sei gut und deshalb kann man sich diese erlauben, Gewalt von rechts böse. Mit diesem Denkmuster „guter vs. böser Gewalt“ wird das Gewaltmonopol des Staates bewusst untergraben und in Frage gestellt.

3. Mythos der Unmenschlichkeit des gesunden Menschenverstandes: Wenn in Deutschland darüber nachgedacht wird, welche Einwanderung wir wirklich brauchen, sind wir linker Meinung nach unmenschlich. Unmenschlichkeit, weil man ökonomisch denkt: ein linker Mythos. Dabei ist es doch selbstverständlich, für uns zu formulieren, wen wir als Einwanderer haben wollen. Nur wer gebraucht wird lässt sich integrieren. Und wird willkommen geheißen.

Die vorstehenden Denkmuster finden sich nicht nur bei den Linken, sondern auch bei Teilen der SPD und den Grünen. Und auch Teilen der Medien. Daher ist und bleibt es Aufgabe der CDU, diese immer wieder zu erkennen und deutlich anzusprechen. Diese Denkmuster widersprechen dem gesunden Menschenverstand. Daher kann man solch politische Debatten als CDU führen – und gewinnen.

Ihr Georg-Ludwig von Breitenbuch

Kreisvorsitzender

Quelle: cdu-landkreis-leipzig.de